Kennen Sie schon das neue Ruchmehl von Spielberger?
Ich habe es jetzt einmal selbst ausprobiert. Üblicherweise backe ich mit frischvermahlenem Dinkel-Vollkornmehl aus unserer HaWos-Getreidemühle. Aber ich war neugierig und wollte auch mal wieder ein etwas helleres Brot backen.
Auf alle Fälle ist es sehr schön geworden und schmeckt lecker.
So habe ich das Brot in etwa zubereitet (ein detaillierteres Rezept finden Sie auf der Website von Spielberger):
Am Vortag 500g Dinkel-Ruchmehl von Spielberger mit ein paar Krümel Bio-Hefe, etwa 300 ml Wasser, etwas Backferment Grundansatz & Backferment-Granulat und einen gestrichenen TL Salz gemischt und gut in der Knetmaschine geknetet. Den Teig 1–2 Stunden bei Zimmertemperatur abgedeckt stehen lassen. Anschließend in der abgedeckten Schüssel in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen, dann aus der Schüssel auf einem bemehlten Backbrett geben und mehrmals falten und dann zu einem Laib formen. Im vorgeheizten Backofen (zu Beginn 240°C, später 180°C) etwa 40 Minuten backen. (Ich bereite den Teig nach Gefühl zu und wir backen meist in unserem Holzbackofen im Garten, also ist alles etwas anders… Klaus Wolf)

Firma Spielberger schreibt zu ihrem Dinkel-Ruchmehl: Für das Dinkel Ruchbrotmehl wird bester demeter-Dinkel verwendet. In Spielberger Mühle wird das Getreide in mehreren Schritten mit größter Sorgfalt und Fingerspitzengefühl vermahlen und gemischt. Für die traditionelle, herzhafte und rustikale Brotspezialität nach Schweizer Vorbild verwenden wir Dinkelmehl Typ 1100, das besonders viele Bestandteile aus der äußeren Randschicht des Korns enthält. Das ist jedoch nicht der einzige Unterschied zu einem herkömmlichen Dinkelmehl. Entscheidend ist der handwerklich aufwändigere Herstellungsprozess, welcher einer besonderen müllerischen Kunst bedarf. Mit diesem charaktervollen, hocharomatischen Mehl gelingt eine dunkle, herzhafte und rustikale Brotspezialität ganz nach dem Schweizer Vorbild. |